PTSV Aachen Damen 2 - PTSV-Damen II verabschieden sich wohl aus dem Titelrennen!

von PTSV Aachen - Damen 2

Aufgrund einer letztlich unnötigen 1:3-Niederlage bei Bayer Dormagen (18:25, 25:14, 22:25, 19:25) kann man die Träume eines direkten Wiederaufstiegs in die Regionalliga vermutlich ad acta legen. Frustrierend ist dabei nicht die Tatsache der erlittenen Niederlage sondern vielmehr die Art und Weise des Zustandekommens.

Die Erwartungen an den Auswärtstrip nach Dormagen waren aufgrund der vielen krankheits- und prüfungsbedingten Ausfälle in den letzten Trainingswochen und auch ob des am Spieltag reduzierten und teilweise angeschlagenen Kaders ohnehin etwas gedämpfter als sonst. Gleichwohl gelang mit 10:8 ein guter Start ins Spiel, ehe das Heimteam durch Nachlässigkeiten im Aufbauspiel der Gäste quasi eingeladen wurde, die Regie zu übernehmen. Dormagen erzielte in dieser Phase neun Punkte in Folge, ehe es den Gästen gelang diesen Lauf zu unterbrechen. Die PTSV-Frauen waren dann zwar wieder besser im Spiel, aber den hohen Rückstand konnte man nicht mehr aufholen, so dass der erste Satz mit 18:25 deutlich abgegeben werden musste.

Im 2.Durchgang zeigten die Gäste dann ein ganz anderes Gesicht. Von Beginn an wurden die Bayer-Damen durch druckvolles Aufschlag-/Angriffspiel unter Dauerdruck gesetzt und im Gegensatz zum 1.Satz gelang es den Aachenerinnen nun den Gegner kontinuierlich zu beherrschen. Verdienter Lohn hierfür war ein überaus deutlicher 25:14-Satzerfolg.

Und das PTSV-Team setzte im 3.Satz dieses aggressive Spiel nahtlos fort. Schnell distanzierte man den Gegner deutlich und zog mit 16:7 unwiderstehlich davon, ehe das Aachener Spiel von einem auf den anderen Moment ins Stocken geriet und - als hätte jemand den Stecker gezogen - kam das zuvor noch druckvolle Spiel urplötzlich zum Erliegen. Dormagen kämpfte sich heran, konnte ausgleichen und mühelos vorbeiziehen. Am Ende war der Satz noch nicht mal knapp und ging mit 22:25 an das Heimteam.

Sichtlich beeindruckt von diesem Spielverlauf gingen die PTSV-Damen in den 4.Satz. Man wollte sich natürlich nicht einfach geschlagen geben, aber es gelang nicht mehr, dass Spiel an sich zu ziehen. Nach einem anfänglichen 3-Punkte-Rückstand konnte man dann nur noch reagieren und versuchen zumindest wieder auszugleichen. Aber man kam nie ganz heran und am Ende ging dem Team dann die Puste völlig aus, so dass auch dieser Durchgang mit 19:25 klar verloren wurde.

Fazit: Anderthalb Sätze die Muskeln spielen zu lassen reichten einfach nicht aus, um etwas Zählbares mit nach Aachen zu nehmen. Ohne die Leistung der Heimmannschaft schmälern zu wollen, aber da war deutlich mehr drin, als nur ein Satzgewinn. Trotz aller Probleme in der Vorbereitung auf dieses Spiel, hätte man die günstige Gelegenheit nutzen müssen, als sich diese Mitte des dritten Satzes bot…So ist man jetzt wohl zum Zuschauen verurteilt, wenn Geldern und Bonn das Titelrennen unter sich ausmachen. Mit drei Punkten Rückstand zu den beiden ersten Plätzen, einem schweren Programm zum Saisonabschluss (A:Bonn, H:Leverkusen, A:Salchendorf) und einem auch ohne Krankheiten bis zum Saisonende dezimierten Kader, sind die Chancen auf den direkten Wiederaufstieg derzeit gegen Null gesunken, auch wenn rein rechnerisch natürlich noch Möglichkeiten da sind. Dazu müsste man dann aber schon am kommenden Wochenende bei der Auswärtspartie in Bonn wie Phönix aus der Asche steigen…

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