PTSV Aachen Damen 2 - Die ganze Halle hüpft, olé, olé!!

von PTSV Aachen - Damen 2

PTSV-Damen siegen verdient mit 3-1 in Salchendorf und sichern sich so den Relegationsplatz um den Aufstieg in die Regionalliga!

Punktgleichstand mit dem Drittplatzierten aus Bonn und mehr Siege auf der Habenseite, so lautete die Ausgangslage für die Aachener Mädels vor dem letzten Oberliga-Spieltag. Damit war klar: ein eigener 3-0- oder 3-1-Sieg gegen den TV Salchendorf musste her, um sich aus eigener Kraft und ohne Hoffen auf Schützenhilfe aus Leverkusen den Relegationsplatz zu sichern.
Eine Mannschaft, ein Ziel, eine Mission – auf ins Sauerland!

Der erste Satz begann chaotisch, zerfahren und nervös. Die Wichtigkeit des Spiels und der schnell entstandene 5-8 Rückstand lähmten die Aachenerinnen sichtbar. Viele unnötigen eigenen Fehler, kleine Unkonzentriertheiten und nicht zuletzt die fehlende Aggressivität im Angriff ließen den Gegner mit 12-8, 18-12 und 21-13 in Führung gehen. Auch mehrere Spielerwechsel brachten nicht die erhoffte Wende, sodass der erste Durchgang nach 25 Minuten recht deutlich mit 25-19 an die Sauerländerinnen ging.

Mit 0-1 Satzrückstand und dem Gefühl, das „Polster“ verbraucht zu haben, startete das Aachener Team in Satz 2. Verständlicherweise nicht weniger nervös – ab dem jetzigen Zeitpunkt mussten schließlich drei gewonnene Sätze in Folge her, um Tabellenplatz 2 sicher verteidigen zu können. Danach sah es zu Beginn des Satzes allerdings überhaupt nicht aus – der Mannschaft des TV Salchendorf gelang es, sich mit 11-7 vorerst abzusetzen.
Wer die Aachenerinnen danach abgeschrieben hatte, hatte sich allerdings geirrt – mit einem vorher nicht dagewesenen Kampfgeist und starkem Willen kämpfte sich das Team in die Partie zurück und bis auf 14-15 heran. Kurz vor Ende des Satzes führten die Gegnerinnen dann mit 22-19; so manchem Aachener Fan mag es dabei doch etwas mulmig zumute geworden sein. Die Spielerinnen aber behielten die Nerven – mit starkem Aufschlag führte Sabrina Schreiber ihr Team wieder bis auf 22-22 heran, dank einer bärenstarken Mara von Heydebrand in Angriff und Annahme wehrten die Kaiserstädterinnen anschließend insgesamt 4 Satzbälle ab. Nichts für schwache Nerven – und riesengroße Erleichterung, als nach über einer halben Stunde mit 28-26 der Satzball seitens der Aachenerinnen versenkt wurde.

Ruhig bleiben, den psychischen Nachteil des Gegners ausnutzen und mit genau dem Biss weitermachen, lautete die Devise für Durchgang Nummer drei. Gesagt, getan – über Zwischenstände von 11-2 und 15-8 sicherten sich die Gäste souverän mit 25-14 den Satz. Alles, was in den ersten beiden Durchgängen nicht funktioniert hatte und so mühsam wirkte, klappte plötzlich wie am Schnürchen; den Spielerinnen war die Euphorie über den Gewinn des zweiten Satzes mehr als anzusehen. Dass die Gegnerinnen – für die es tabellarisch übrigens praktisch um nichts mehr ging – spielerisch klar nachließen, mag allerdings auch dazu beigetragen haben.

Ein ähnliches Bild bot sich dann im vierten Satz. Die Annahme war stabil, das Zuspiel variabel und der Angriff effektiv – und der Aachener Block nahm wirkungsvoll Salchendorfs wichtigste Angreiferin aus der Partie. Über Zwischenstände von 11-5 und 20-11 spielten die Aachenerinnen auf den so sehr ersehnten 3-1 Erfolg hin. Zum Versenken des Matchballes brauchte man dann doch noch ein paar Anläufe und eine Auszeit, bis es nach 1 Stunde und 48 Minuten Spielzeit amtlich war: 3-1 für Aachen, Relegationsplatz gesichert! Schaaaalalalala….. J

Die Erleichterung und Freude war nach Abpfiff bei Mannschaft, Trainerinnen und Fans verständlicherweise riesengroß, bedeutet dieser Sieg doch die Verlängerung der Saison um drei Wochen und die Möglichkeit, den Aufstieg in die Regionalliga nachträglich noch zu realisieren. Insgesamt präsentierte sich die Mannschaft besonders in der kritischen Schlussphase des zweiten Satzes sehr nervenstark und souverän. Für den Sieg gesorgt hat schlussendlich die überragende Mannschaftsleistung des PTSV, mit effektiven „Doppelwechseln“, mit Coolness und mit viel Siegeswillen.

Nach den Osterfeiertagen wird das Team um Rainer Büschges und Martina Schudoma noch zwei Wochen effektiv trainieren, um trotz der zu erwartenden Ausfälle bei der Relegation so stark wie möglich zu sein.

Vielen lieben Dank an die mitgereisten Fans für das lautstarke Anfeuern!
„Hier geht die Post ab!“
Wir zählen auf Euch und auf viele weitere Zuschauer bei den Relegationsspielen in drei Wochen; Details hierzu folgen!

Für den PTSV spielten: Lisa Busch, Ali Steigerwald, Sinni Ko, Helen Overhoff, Caro Wynands, Jenny Begall, Corinna Lenz, Mara von Heydebrand, Julia Pelzer, Sabrina Schreiber und Caro Guntermann. Betreut wurde die Mannschaft von Martina Schudoma – stellvertretend für Rainer Büschges – und Marly Reijnen.

VIZEMEISTER, VIZEMEISTER, HEY! HEY!

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