Deutscher Vizemeistertitel im Beachvolleyball

von Dürener TV - Damen 1

Am vergangenen Wochenende fanden in Berlin die Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften der SeniorInnen statt. Der Ausrichter konnte mit insgesamt 144 Teams in 10 Altersklassen (Frauen Ü 31, Ü 37, Ü43 und Ü 49 sowie Männer Ü 35, Ü 41, Ü 47, Ü 53, Ü 59 und Ü 65) einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen.

In der Altersklasse Ü43 am Start war die für den TV Düren startende Bina Rollersbroich mit ihrer Karlsruher Partnerin Ute Frantzen. Qualifiziert hatten sich die beiden durch einen dritten Platz bei der Westdeutschen Beachvolleyballmeisterschaft in Rumeln, wodurch sie bei der Deutschen Meisterschaft auf Rang 7 gesetzt waren.

Das Duo trat in den vergangenen Jahren insgesamt dreimal zusammen an (2009, 2011 und 2014) und gewann auch jedes Mal den Titel der Deutschen Meisterinnen. In diesem Jahr fuhr man jedoch mit einer gewissen Unsicherheit nach Berlin, da man seit August 2014 lediglich ein gemeinsames Turnier bestritten hatte.

In der Altersklasse Ü 43 traten insgesamt 13 Teams aus dem ganzen Bundesgebiet an. So reisten die Duos z.B. aus Stuttgart, Wuppertal, Rodheim, Berlin, Kiel, Oldenburg oder Ansbach an.

Am Samstag wurde zunächst in drei 3er- und einer 4er-Gruppe gespielt. Bina Rollersbroich/Ute Frantzen erwischten die mit Abstand schwerste Vorrundengruppe, traf man dort nämlich auf das Duo Freytag/Wüst aus Berlin (Gabi Freytag belegte bei der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft 2000 am Timmendorfer Strand mit ihrer damaligen Partnerin den 3. Rang) sowie die an 2 gesetzten Kleemann/Köhler aus Stuttgart. Beide Spiele verlor man denkbar knapp mit 1:2, obwohl man in der Partie gegen Kleemann/Köhler sogar im 2. Satz einen Matchball hatte. Am Ende belegten diese drei Teams die Plätze 2-4.

Als Gruppenletzter traf man noch am Samstag auf das an 11 gesetzte Team Frie/Rathke, welches mit 2:0 (16:14, 15:13) knapp besiegt wurde.

Somit stand am Sonntagmorgen das schwere Spiel gegen das an 4 gesetzte Team Herrmann/Schulte-Strathaus (Beachclub 2000) auf dem Programm. Bei Rollersbroich/Frantzen gelang fast alles, so dass am Ende ein souveräner 2:0-Sieg (15:5, 15:6) zu Buche stand. Dabei hatte Elke Herrmann Ende Juni noch die Westdeutsche Meisterschaft gewonnen, allerdings mit einer anderen Partnerin.

Mit einem 2:1-Sieg gegen Heinrichsen/Wurl aus Kiel (an 8 gesetzt) stand das Team Rollersbroich/Frantzen dann im Halbfinale. Dort traf man erneut auf das Team Kleemann/Köhler. Diesmal drehte man den Spieß um und gewann nach deutlich verlorenem 1. Satz mit 2:1 (7:15, 19:17, 15:5). FINALE erreicht!!!! J

Dort wartete das Oldenburger Duo Butt/Schleiff. Obwohl dieses mit 2:0 (15:10, 15:11) die Oberhand behielt, lagen sich Ute Frantzen und Bina Rollersbroich danach jubelnd in den Armen, da man mehr als zufrieden mit der Vizemeisterschaft bei diesem sehr starken Teilnehmerfeld war.

Für Bina Rollersbroich ist dies die zweite Vizemeisterschaft in diesem Jahr, belegte sie doch an Pfingsten schon mit dem TuS Waldniel den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse Ü43 in der Halle. Insgesamt ist es für sie bereits die 11. Medaille bei Deutschen Seniorinnen-Meisterschaften (Halle: 2. Platz 2001, 2009, 2011 und 2016, 1. Platz 2010 und 2014, 3. Platz 2015; Beach: 1. Rang 2009, 2011 und 2014 sowie 2. Rang 2016).

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